Zukunft

“Die  Zukunft  verursacht  die  Gegenwart.
Die  Zukunft  kann  nämlich  ganz  grundsätzlich  nur  deshalb  aus  der  Gegenwart  wachsen,  weil  ebendiese  Gegenwart  bereits vom Licht der möglichen Zukunft genährt wird.”

(Nathalie Knapp, Philosophin und Autorin)

Wie unsere Zukunft aussieht, bestimmen wir selbst. Für nachfolgende Generationen, die heute (als unsere Kinder) nur wenig aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft mitwirken können, tragen wir dabei eine Verantwortung, die über uns selbst und unsere Vorstellungen hinausweist. Was uns gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch in einer global gedachten Zukunft erwartet, lässt sich aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten:

“Die Zukunft wird bunt, eckig, quadratisch, hochkant. Sie wird gefährlich, dramatisch, unausstehlich. Sie ist gruselig, bedrohlich und sensationell. Auch irgendwie günstig und komfortabel. Und irgendwie doch ganz normal, wenn man erstmal dort ist.”
(Matthias Horx, Journalist und Zukunftsforscher)

Sie kann aber auch ganz anders aussehen und Chancengleichheit, Umweltverträglichkeit sowie ein respektvolles Miteinander hervorbringen – ohne dabei sozialromantischen Utopien aufzusitzen. Der Weg in eine solche für die nachfolgenden Generationen lebenswerte Zukunft verläuft durch die Gegenwart dieser Generationen hindurch. Dabei bildet die Schule einen äußerst relevanten Faktor – sowohl hinsichtlich der Lerninhalte, der Lernumgebung als auch des Verhaltens von Schülern, Lehrern, Mitarbeitern usw..

  • Zukunft

Schule

Eine Zukunftsschule ist offen, folgt keinen Ideologien und legt nicht fest, was “gut”, “schlecht” oder “besser” ist. Hingegen ermöglicht eine solche Schule unseren Kindern, ihre Selbst-Verantwortung, ihre Selbst-Wirksamkeit, ihre Zukunfts-Würde zu entwickeln und als Heranwachsende zu entfalten.

Sie ermöglicht, Zusammenhänge zu erkennen, kreative Ideen und Lösungen zu entwickeln, verantwortungsbewusst mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen der Zukunft umzugehen und auf den sich vollziehenden Wandel, den Fortschritt zum Beispiel von Wirtschaft, Technik, Arbeitsmärkten, Medien usw. vorbereitet zu sein.

“Wir stehen vor dem größten Umbruch in unserer Geschichte! […] Unzählige Berufe werden durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz aussterben […]. Wir erleben den Abschied vom klassischen Arbeitsbegriff. Das Tempo des Wandels hat eine neue Qualität. […] Unser Denken, unsere Arbeit, unsere Kommunikation und Fortbewegung – der Wandel ist allgegenwärtig […].

Wir bereiten die nächste Generation nicht auf diesen Fortschritt vor. […] Deutschland könnte einen wunderbaren Platz in der Zukunft einnehmen, doch wir müssen aktiv werden.”
(Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist und Physiker)

Welche Rolle sie dabei als Mitglied einer Gesellschaft der Zukunft einnehmen wollen, entscheiden nur sie selbst. Alle Kinder verfügen nicht nur in diesem Entscheidungsprozess über erstaunliches Potenzial und finden Ihren Platz meist von allein – wenn man sie lässt und die Weiterentwicklung ihrer Intentionen qualifiziert fördernd begleitet.

 

 

→Fragen und Antworten

→Pädagogisches Konzept

→Nachhaltigkeit in der Schule