Derzeit besteht der Verein aus fast zwanzig aktiven Mitgliedern sowie einem weiter gefassten Kreis von Unterstützern, Beratern und Interessierten.

Wir freuen uns sehr über neue Gesichter und helfende Hände! (→Mitgliedsantrag)

 

Kerstin Jürgenhake (1. Vorsitzende) studierte Sozialökonomie (B.A.) an der Universität Hamburg und schließt derzeit den Masterstudiengang der Soziologie (M.A.) an der WWU Münster ab. Sie ist Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für gesellschaftliche Kohäsion von Prof. Dr. Joachim Renn der WWU Münster und arbeitet dort im Projekt Steuern durch Übersetzen: Formen lokaler Bewältigung politisch-gesellschaftlicher Dilemmata der Flüchtlingsintegration. Sie ist Mutter einer dreijährigen Tochter.

“Schon als Jugendliche habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie es wohl in 50, 100 und 500 Jahren auf der Erde aussehen wird – und hatte eher düstere Vorstellungen hinsichtlich der bevorstehenden gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen. Mit dem eigenen Kind rückte diese Perspektive noch einmal in ein anderes Licht: Was kann ich meiner Tochter antworten, wenn sie mich in 30 Jahren fragt, warum wir ‘nichts unternommen’ haben angesichts der globalen Entwicklungen?
Ich bin fest davon überzeugt, dass ganzheitliche Bildung einer der wichtigsten Faktoren auf dem Weg in eine lebenswerte Zukunft aller Menschen und Lebewesen ist. Auch die ‘Seelengesundheit’ der Heranwachsenden spielt dabei eine große Rolle. Maria Montessori und viele andere Reformpädagogen haben all dies bereits vor vielen Jahrzehnten erkannt und bieten uns umfassende Leitbilder. Vielleicht kann ich meiner Tochter in 30 Jahren antworten: ‘Ich habe hier in Lippstadt zur Gründung einer Schule beigetragen, die sich an diesen Leitbildern orientiert und viele Schülerinnen und Schülern dabei unterstützt, verantwortungsbewusst und mit großem Selbstvertrauen Entscheidungen treffen zu können.'”

 

 

Philipp Kaiser (2. Vorsitzender) studierte im B.A. European Studies in Technology and Business an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede und arbeitet derzeit als Key-Account-Manager für japanische Kunden bei der Firma Witte Automotive GmbH in Velbert. Er ist Vater zweier Söhne im Alter von drei und fünf Jahren.

“Meine Motivation ist es, einen Ort mitzugestalten, an dem alle Kinder mit Freude zur Schule gehen und dort herausfinden können, was ihnen wichtig ist und was sie mit ihrem Leben anfangen möchten – eine Schule, in der sich alle auf Augenhöhe begegnen und Begabung nicht mit guten Noten verwechselt wird.”

 

 

Julia Kaiser (Vorstandsmitglied, Finanzverwaltung) studierte im B.A. European Studies in Technology and Business an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede. Sie ist momentan bei dem international tätigen Unternehmen Hella GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Lippstadt als Projektleiterin im Bereich Lenksteuergeräte beschäftigt. Gemeinsam mit Philipp Kaiser bildet sie das Elternpaar einer vierköpfigen Familie mit zwei Söhnen im Alter von drei und fünf Jahren.

“Meine Vision ist es, Kindern einen Ort zu bieten, an dem sie zu eigenverantwortlich denkenden und handelnden Menschen heranwachsen können und so im Einklang mit sich und ihrer Umwelt aufwachsen können. Jedes Kind bringt seine eigenen individuellen Bedürfnisse, Interessen, Begabungen und Lerngeschwindigkeiten mit, die sie an der Zukunftsschule frei entfalten und ausleben dürfen. Ich freue mich sehr, mit all den begeisterten Teammitgliedern an diesem tollen Projekt arbeiten zu dürfen.”

 

 

Frank Osterloh (Vorstandsmitglied, Pressesprecher) studierte Sozialökonomie an der Universität Hamburg sowie Soziologie (M.A.) an der WWU Münster. Seit dem Wintersemester 2017/18 studiert er im postgradualen Studiengang Psychoanalytische Beratung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an der Universität Kassel. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozialisation, Gemeinschafts- Bildungs- und Nachhaltigskeitsforschung von Prof. Dr. Matthias Grundmann an der WWU Münster und promoviert dort zu Vergemeinschaftungsprozessen. Gemeinsam mit Kerstin Jürgenhake ist er Elternteil einer dreijährigen Tochter.

Nicht zuletzt durch meine berufliche Ausbildung ist mir bewusst, dass wir gesellschaftlich nicht einfach so weitermachen können – oder es mit Blick auf nachfolgende Generationen zumindest nicht sollten. Dieses Projekt ist für mich ein Beitrag zu einem transformativen gesellschaftlichen Prozess, der konsequenterweise dort ansetzt, wo eine zukünftige Gesellschaft ihr größtes Potential hat: bei unseren Kindern.”

 

 

Stefanie Obermeier (aktives Mitglied) studierte im B.A. International Management with Engineering an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede. Sie ist momentan in Elternzeit und Mutter von zwei Söhnen im Alter von zwei und sechs Jahren.

“Kindern eine freie Entwicklung ihrer Potentiale zu ermöglichen und in ihrer Individualität zu sehen sind meiner Meinung nach wesentliche Punkte für ein gutes Lernen. Deshalb ist es für mich ein persönliches Anliegen, an einem so spannenden Projekt mitzuwirken.”